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Vita

 

 

 

 

 

 

 

Eng beieinander liegende Augen und
ein stechender Blick deuteten schon früh
den Weg in die Abgründe einer Existenz
als Krimiautor an.

 

 

 

 

 

"Kurz"-Version:

 

Hans Jürgen Sittig wurde wohl Ende des 20. Jahrhunderts (angeblich Oktober 1957) weitab jeglicher Zivilisation in einem abgelegenen Bergdorf in der Eifel namens Mayen geboren.
Angesichts seines ihm morgens im Badezimmer begegnenden Spiegelbildes zweifelte er allerdings immer an dieser Version. Und tatsächlich ergaben dann seine schwierigen Recherchen, dass der Standesbeamte, der seine Anmeldung und Namensgebung beurkundet hatte, bereits während des letzten Russland-Feldzuges Anfang der 40er Jahre vor Moskau gefallen war.
Sittigs Eltern verweigern dazu jedoch jede weitere Aussage.

Nach deren Version war er fünf Jahre alt, als sein Vater als Kriminalbeamter in die römische Siedlung Confluentes versetzt wurde. Nach langen Beratungen und der Hinzuziehung eines Schamanen entschieden sich die Eltern doch noch, den Bengel mitzunehmen.

Trotz der fortgesetzten elterlichen Fürsorge entwickelte sich der Knabe ungünstig. Als er als Abiturient die Stelle eines Organisten in einer Justizvollzugsanstalt annahm, boten die zu lebenslanger Haft Verurteilten freiwillig eine Verlängerung ihrer Haftstrafen an, wenn ihnen nur derartiges Orgelspiel fürderhin erspart würde.


Dann offenbarte der Jüngling schließlich in jungem Mannesalter seine Opposition gegenüber den güldenen Prinzipien und  Inhalten des väterlichen Beamten-Daseins: Als Biologiestudent ließ er sich mutwillig begeistern vom Hantieren mit Fotoapparaten, dem Fertigen von sogenannten „Photographien“ und dem Schreiben mit unangenehm klappernden Maschinen. Schlimmer noch: Diesen unnützen Lüsten opferte er sogar leichtfertig eine Karriere im sicheren Hafen einer soliden bürgerlichen Existenz in derzeit angesagten Berufen - etwa als Knecht der Inquisition oder als Streckbank-Tischler.


Stattdessen scheuchte er nun mit seinem Landrover noch intensiver Menschen und Tiere der entlegensten Winkel Lapplands und Skandinaviens auf, um mit dem dort Dokumentierten als Fotojournalist und Reiseschriftsteller 29 verschiedene Zeitschriften und Magazine zu beliefern, vor allem zu den Themen Natur, Reisen und Fallschirmspringen.

Dem letzgenannten Thema hatte er sich zuvor angenähert durch die absurde Gewohnheit, völlig intakte Flugzeuge oder Helikopter noch vor der Landung durch einen Sprung zu verlassen. Zumindest gab er dieses unsinnige Gebaren nach einem Unfall und der Geburt des ersten seiner beiden Söhne wieder auf.

Zwischen 1989 und 2006 veröffentlichte er rund 35 Fotokunst-Kalender und Bücher meist über Skandinavien, bis 2011 der erste von vier Kriminalromanen bei Emons erschien, neben zwei Bildbänden und ein Geschichtsbuch über seine Heimat Eifel.
Aber als ob das nicht schon genug der Peinlichkeiten wären, spielt er seit 2001 immer wieder Hauptrollen in unnötigen kleinen Fernsehserien und war – aber darauf kommt es jetzt auch nicht mehr an – von 2008 bis 2015 Ensemble-Mitglied des TaltonTheaters in Wuppertal, wo er u. a. den „Velasco“ in „Barfuß im Park“, den New Yorker Taxifahrer und Papstentführer "Sam Leibowitz" in "Der Tag an dem der Papst gekidnappt wurde" und sowohl 2010 als auch 2014 den „Miller“ in Schillers „Kabale und Liebe“ gab.

Sittigs fehlgeleiteter schwacher Charakter offenbart sich selbst noch bei den Hobbys, die er mit „Klavierklimpern“ und „in der Natur unterwegs sein“ benennt.

Nach 25 Jahren in der Eifel lebt er nun - wie schon zwischen 1979 und 1991 - wieder in Bonn.
Hier schätzt er sehr die Aufmerksamkeit, die ihm als Exot neben Kannibalen aus der Südsee, Österreichern und Marsianern zuteil wird!





















In einem seiner Bonner Büros



Noch kürzer:

Geburt:              Irgendwann zwischen dem ersten Weltkrieg und der Ermordung Kennedys
1. Job:                1976 - 1977 
Stelle als katholischer Organist in der Justizvollzugsanstalt Remscheid-Lüttringhausen
Abitur:               1977 am Ernst-Moritz-sei-gewarnt-Gymnasium in Remscheid

Ausbildung       Überbrückung der Numerus clausus-Wartezeit für das Biologiestudium durch Verpflichtung zu 24 Monaten
                          Wehrdienst (Pflichtzeit für junge Männer war damals 21 Monate - für 700 DM weniger je Monat)
1977 - 1979        Ausbildung
zum Gruppenführer und Einzelkämpfer an der Kampftruppenschule des Heeres Hammelburg             
                          Dienstzeit im Stab III. Korps Koblenz
Studium:           1979 - sechs Semester Biologie, bis mein einfacher kleiner Kopf ohne abstraktes Potenzial schließlich
                          an einer Chemieprüfung scheiterte.
       
Ausbildung       zum Reserveoffizier mit Lehrgängen an der Kampftruppenschule Hammelburg, Luftlandeschule (Fallschirm-        
1980 - 1994       sprung) Altenstadt und der Offiziersschule des Heeres Hannover.
                          Abschluss als Hauptmann (der Hauptkommissar bei der Polizei) der Reserve 1989 im Stab der 1. Luftlandedivision                           Bruchsal bis zur Auflösung der Einheit 1994.
                         
Vorgesetzter von bis zu 186 Soldaten zu sein war eine sehr wichtige Erfahrung von Fürsorge und Verantwortung.
                          Aber ich hatte mich zu früh über die NEUE Zeit des
völligen europäischen Friedens gefreut: Jugoslawen began-
                          nen, immer mehr andere Jugoslawen zu töten - bis hin zum Massaker von Srebrenica 1995 mit 8.000 Ermordeten.

Ausbildung        1980er - Fotografie als Autodidakt PLUS journalistisches Recherchieren und Schreiben führte in den späten 80ern
als Foto-            und 90ern zunehmend zu
Artikeln und Reportagen meist über Lappland, Skandinavien und Fallschirmspringen in
journalist          insgesamt 29 verschiedenen
Magazinen und Zeitschriften
                         
Fotokalender     1989 bis 2009 - 31 eigene und einige mit anderen Fotografen zusammen

Ausbildung       Ab 2001 meist Hauptrollen in bislang 18 verschiedenen kleinen TV-Serien bei SAT 1 und RTL
Schauspiel        2007 bis 2014 beim Taltontheater Wuppertal - mit Rollen wie "Velasco", "Sam Leibowitz" und zweimal "Miller" in

                          Schillers "Kabale und Liebe".

Bücher              10 Text/Bildbände - 4 Romane - 3 Sachbücher
1989-2017